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Altersdurchmischtes Lernen (ADL)

Die jährlich schwankenden Schülerzahlen haben die Schule Stallikon vor ein paar Jahren dazu bewogen, die Umstellung von Jahrgangsklassen zu 2-Jahrgangsklassen, sogenannten altersdurchmischten Klassen zu vollziehen.

Diese Unterrichtsform hat nicht nur organisatorische Gründe sondern auch pädagogische.

Umgang mit Heterogenität ist heute an allen Schulen ein Muss, individualisierender und differenzierender Unterricht mit dem Lehrplan 21 gefordert.

In altersdurchmischten Klassen lernen Kinder voneinander und miteinander. Die Kinder erleben sich in den zwei Stufen in verschiedenen sozialen Rollen und Stellungen. Konkurrenz in Bezug auf Leistung wird verringert, kooperatives Lernen gefördert.

Unterschiedliche Lernvoraussetzungen der Kinder in einer Klasse sind nicht neu. Selbst in Jahrgangsklassen zeigt sich, dass lange nicht alle Kinder auf demselben Leistungsstand sind und alle gleichzeitig gleich weit sind.

Die Ziele gibt für alle Klassen der Lehrplan vor, die Lehrmittel garantieren eine gewisse Verbindlichkeit. Die Lehrpersonen der einzelnen Stufen bereiten gemeinsam vor, so wird auch über die Stufe hinweg an gleichen Inhalten gearbeitet.

Aktuelle Studien sagen zum Altersdurchmischten Lernen:

„In den Schulleistungen gibt es keine Unterschiede zwischen Jahrgangs- und ADL-Klassen. Im Bereich der Motivation und des sozialen Lernens schneiden Kinder aus ADL Klassen leicht besser ab.“

Monn, Xavier (2009).  AdL in der Grundstufe. Eine qualitative Auswertung der Leitfaden-Interviews mit Lehrpersonen als Teil der Evaluation des Schulversuchs Grundstufe im Kanton Zürich. Zürich: Lizentiatsarbeit an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich.

Argumentarium für ADL der PH Nordostschweiz [pdf, 137 KB]